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Hinweis zur aktuellen Kapazitätslage für gesetzlich Versicherte 

Meine Praxis ist derzeit vollständig ausgelastet, ich kann leider keine neuen gesetzlich versicherten Patient:innen aufnehmen. Diese Situation wird sich absehbar nicht verbessern: Mit dem am 10. Juli 2026 vom Bundestag beschlossenen GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz droht Praxen mit halbem Versorgungsauftrag ab 2027 eine strikte Budgetierung. Mehrarbeit über ein bestimmtes Kontingent (voraussichtlich ca. 18 Std./Woche) hinaus wird künftig den Ankündigungen nach nicht mehr voll vergütet, sondern drastisch abgestaffelt.

Diese politische Entscheidung zwingt Praxen an teuren Standorten wie München aus wirtschaftlichen Existenzgründen dazu, ihr Behandlungsangebot für gesetzlich Versicherte streng zu deckeln, obwohl der Bedarf an psychotherapeutischer Versorgung ungebrochen hoch ist. Ich bedaure es ausdrücklich, dass eine vollumfängliche Versorgung gesetzlich Versicherter politisch somit nicht mehr verlässlich gegenfinanziert wird, und halte diese Entwicklung für schädlich. 

Falls Sie sich für den Erhalt einer ausreichenden psychotherapeutischen Versorgung einsetzen möchten, finden Sie  entsprechende Petitionen und Initiativen von Berufsverbänden & Patientenorganisationen leicht über eine Suchmaschine.

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